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Gleich nach Weihnachten machten sich Sepper, Rainer, LosBleios und Ernst mit dem Zug auf den Weg nach Oberstdorf zum Auftakt-Skispringen der Vierschanzentournee. Die folgenden drei Tage waren gespickt mit sportlichen Höhpunkten und mit Erlebnissen, wie sie für die "leicht unrunden" irgendwie typisch sind.
Schon in der ersten Nacht machte das Bett von Ernst schlapp. Das lag aber nicht, wie von bestimmten Mitreisenden behauptet, an den nächtlichen Sägearbeiten, sondern an der etwas nachlässigen Reparatur eines bereits kaputten Bettes, das nur mit Isolierband (!) fixiert war. Bei einem Kaliber vom Typ Ernst wären massiveres Reparaturmaterial nötig gewesen. Da das Bett nicht mehr zu gebrauchen war, musste Ernst kurzerhand auf dem Boden nächtigen. Vermutlich hat nach der Abreise nicht ein Zimmermädchen, sondern ein Zimmermann das Bett gemacht. :)
Auch das Wetter hatte einiges zu bieten. Bei der Qualifikation war es kalt, aber trocken. Beim eigentlichen Wettkampf kam es dann aber knüppeldick. Es war kalt und regnete zeitweise wie aus Eimern. Einen Vorteil hatte das Wetter aber, denn das Bier wurde nicht warm.
Aufwärmen konnten wir uns am Abend dann in der Dampfbierbrauerei Oberstdorf. Dort gab es genau das, was das Herz der "leicht unrunden" höher schlagen ließ: Haxn mit einem stattlichen Gewicht von 1200 Gramm und süffiges Bier, das von netten und hübschen Bedienungen gebracht wurde und zu der Musik der täglich auftretenden Musikanten bestens geschmeckt hat.
Auf den folgenden Bildern könnt ihr sehen, dass sich die Reise nach Oberstdorf auf jeden Fall gelohnt hat und ein Erlebnis war.
Letzte Aktualisierung der Webseite: 19.01.2012